Warten

Das Vorgespräch mit meiner Professorin konnte leider nicht stattfinden, da La Pecorella kurzfristig einfiel, dass in dem Seminar, vor dem ich mit ihr sprechen wollte, an dem Tag ein Gast ist und es dementsprechend keine Zeit dafür gäbe (was für ein Satz… ich habe ihn geschrieben und musste zwei Mal lesen, um zu wissen, was ich sagen wollte). Die logische Entscheidung wäre gewesen, dann eben danach mit ihr zu sprechen. Das ging aber nicht, weil ich zu der Zeit schon im Praktikum sein musste.
Also haben La Pecorella, Damien (per Telefon) und ich am Sonntagabend eine E-Mail verfasst. Das Ganze kostete uns – vor allem Dank meiner angeschlagenen Verfassung – zirka eine halbe Stunde und besteht nun aus vier Zeilen. Eine Antwort habe ich noch nicht und konnte mich auch bis jetzt davon abhalten, noch einmal nachzulesen, was wir da fabriziert haben.
Ich hasse es, zu warten.

Im Praktikum durfte ich dann gestern ein letztes Mal Protokoll schreiben. Frau Wintour versuchte erst gar nicht, es mir als pädagogisch irgendwie wertvoll zu verkaufen. Das Schreiben an sich war auch gar nicht das Problem. Aber durch meinen Praktikantenstatus konnte ich Diskussionen nicht beenden, die sich im Kreis gedreht haben (ganz ehrlich, das macht sonst auch fast nie jemand aber es hat mich einfach gestört). Als vollwertiger Mitarbeiter wäre das vielleicht anders gewesen. Zumindest ein wenig. Dienstalter hin oder her.

Am Abend waren wir mit unseren KlientInnen (erwähnte ich bereits, dass ich politisch korrekte Schreib- und Ausdrucksweisen meistens ziemlich nervig finde?) im Kino. Und da der Film einfach nur traumhaft schön war, muss ich ihn einfach empfehlen:

Der Trailer wird dem Film nicht annähernd gerecht. Ich habe normalerweise eine maximale Konzentrationsspanne von 30 Minuten, diesen Film habe ich angeschaut – trotz gefühlter dreißig Zentimeter Beinfreiheit – ohne auch nur einmal gedanklich abzuschweifen. Wie hat es Frau Wintour in etwa formuliert… er hinterlässt einfach ein Gefühl von Lebensfreude.

4 Antworten zu “Warten

  1. Der Film ist SO toll!! Genauso ist es – das ist ein Film, wo man am Ende mit einem frohen, wohligen Gefühl dasitzt.

    Und, gibts schon eine Antwort?

    • Nein, leider nicht 😦
      Was mich bei dieser Professorin etwas wundert. Aber La Pecorella sieht sie am Montag, vielleicht erfährt sie da etwas. Manchmal verwechselt sie uns (gleicher Nachname).

  2. Studieren La Pecorella und du dasselbe? Oder nur an der gleichen Hochschule?

    Wünsch dir, dass du bald ne Nachricht bekommst :-).

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