Lass mein Knie, Joe

Gestern war Samstag und ich musste zum ersten Mal seit langem nicht in den Markt.
Und heute bin ich deutlich vor dem Wecker wachgeworden (ja, der schläft noch) und habe daher noch Zeit bevor ich ins Praktikum muss. Daher – und damit sich meine Lesezeichenliste etwas verkleinert – heute mal wieder ein Beitrag für die Freunde gepflegter Tanzmusik.

Besonders schön finde ich, dass hier, wenn die Backroundsängerinnen im Original das „It’s a heartache“ hauchen, tatsächlich ein „Lass mein Knie, Joe kommt“.

Ähm ja… kann man machen, muss man aber nicht. Aber Rex Gildo könnte gut Hörbücher sprechen. Na gut, jetzt wohl eher nicht mehr.

Uschi „Faltencreme“ Glas.
„Wenn dein Herz brennt, weil es Feuer fängt, solltest du nicht vorüber geh’n“
„Ein Lächeln und ein leises Hello“ mpf… ich lasse das mal unkommentiert.

Rex Gildo und die Hansen Girls… das verspricht, ein Kracher zu werden. Ich mag die Originalversion dieses Liedes sehr. Herr Hirtreiter bleibt textlich in der Nähe des Originals… grob. Im Original stirbt der junge Mann. Auf deutsch wird er von seiner Freundin verlassen. In deutschen Schlagern wird selten gestorben. Da stirbt nur die Liebe.

Oh doch, in einem Lied wird gestorben. Mit Backround-Message. Gaaaaaanz wichtig. Drogen böse. Bööööööööööööse! So.

Das Original heißt „The night they drove old Dixie down“ und ist von Joan Baez. Und handelt vom Amerikanischen Bürgerkrieg 1861-1865. Wie man von diesem Ausgangspunkt zu Conny Cramer kommt, ist mir ein Rätsel.

Genug für heut‘, genug gequält.